Mission Kletterhalle
Die Sportskanonen Lisa, Laurenz (beide 5) und Moritz (4) haben für „Kinder & Co“ an einem Nachmittag drei Kletterhallen besucht. Gefallen haben sie den Kindern alle. „Jede auf ihre Art“, weiß das Trio nach der lustigem und anstrengenden Kraxelaktion.
Für Kinder & Co wurden drei Wiener Kletterhallen auf Herz und Nieren geprüft.
Draußen ist es superkalt – die Gliedmaßen von Lisa, Laurenz und Moritz sind noch ganz eingefroren. Doch das werden sie nicht mehr lange sein, denn wir sind gerade in der „Kletterhalle Wien“ angekommen und starten unseren heutigen kletterreichen Tag.
Gigantisch: „Kletterhalle Wien“
Bevor sich die Kinder jedoch in schwindelerregende Höhen begeben können, müssen Muskeln und Gelenke aufgewärmt werden. Am besten geht das in der hauseigenen Kinderecke mit Rutsche oder beim Hüpfen auf den dicken Matten.
Danach kann es – natürlich mit Kletterschuhen und Sicherheitsgurt ausgestattet – losgehen. Es gilt, den Kinder-Kletterturm („Ströck-Tower“) in der Hallenmitte so weit wie möglich hochzuklettern. „Puh, niedrig ist etwas anderes“, erkennt Moritz, als er versucht, in zwei Metern Höhe die kunterbunten Bouldergriffe zu erwischen. Doch er bleibt cool. Er weiß ja: Er wird von seinen FreundInnen Lisa und Laurenz sowie mit einem Seil und zwei Karabinern gesichert.
Spitze: Sportzentrum Marswiese
Tennis, Fußball, Leichtathletik, Hockey, Basket-, Volley-, Hand- und Beachvolleyball: Es gibt kaum eine Sportart, die im Sportzentrum Marswiese nicht angeboten wird. Doch uns geht es heute natürlich ausschließlich ums Klettern, das man seit diesem Herbst dank einer neuen Kletterhalle ebenfalls kann.
Auch hier geht es zuallererst ums Aufwärmen. Das macht spielerisch am meisten Spaß. So „bewaffnen“ sich die Kinder jeweils mit einem Farbstift und klettern um die Wette zu einem weit oben auf der Boulderwand angehefteten Papier. „Wer als Erster eine Sonne zeichnet, hat gewonnen“, sagt Moritz. Eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner gibt es schlussendlich jedoch keinen. Laurenz: „Wir waren alle gleich schnell!“
Zentral: ÖTK-Kletterhalle
„Müssen wir wirklich noch in eine dritte Kletterhalle?“, fragt eine der Mütter. „Jaaaaa!“, rufen die Kinder unisono. Auch wenn wir schon seit Stunden unterwegs sind, denken die Kinder noch lange nicht ans Aufhören. Und so betreten wir schließlich ein wenig später unser letztes Ziel des heutigen Nachmittags: das Kletterareal des ÖTK (Österreichischer Touristenklub), für das sogar ein Lichthof zur 15 Meter hohen Vorstiegshalle (mit Fixseilen) umgebaut worden ist.
Hier gefällt vor allem das gläserne Dach, durch das man den Himmel sehen kann. „Und der warme Boden!“, ruft Laurenz, der sich auf dem Boden sitzend an der Fußbodenheizung aufwärmt. „Der ist superlässig. Vor allem, wenn man von draußen aus der Kälte kommt!“
Doch alles hat ein Ende. Schließlich wollen alle nach Hause – die Mütter sind müde und die Kinder hungrig. Aber sie sind sich sicher: „Wir kommen bald wieder!“